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Psychische Störungsbilder in der Zahnarztpraxis

Variante I
Das Streben nach Schönheit als Gratwanderung zwischen physischen und psychischen Problemen

Der Wunsch nach einer operativen Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes ohne medizinische Indikation ist nicht nur in Hollywood weit verbreitet.
Es ist unbestritten, dass die meisten Patienten, die sich eine Verschönerung wünschen, auch wirklich davon profitieren. Aber Menschen mit einer körperdysmorphophoben Störung zum Beispiel beschäftigen sich ständig mit angeblich vorhandenen Missbildungen und haben meist schon mehrere Eingriffe hinter sich. Patienten mit paranoider Schizophrenie leiden unter Wahnvorstellungen und können weder ihr Aussehen noch die Rolle des Arztes realistisch einschätzen. Aber auch häufiger vorhandene Erkrankungen wie Angststörungen oder Depression können dazu führen, dass sich der Patient ein verbessertes Aussehen wünscht, ohne jedoch davon positiv profitieren zu können.
Das Erkennen von solchen Patienten und der darauf folgende Umgang sollten gewissen Richtlinien folgen, welche gemeinsam erarbeitet und trainiert werden.


Auf einen Blick

Inhalt:
• Was ist „normal“ im Streben nach Schönheit?
• Psychische Störungen im Zusammenhang mit Schönheit
• Fragetechniken
• Umgang mit „schwierigen“ Patienten

Nutzen:
• Erkennen von Konfliktpotential
• Kompetente Beratung

Präsentationsmöglichkeiten:
• Vortrag / Workshop (Kurzversion 1 ½ Stunden, Vollversion 5 Stunden)
• Praxisschulung vor Ort (1 Tag)


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Variante II
Patientinnen mit Essstörungen: Kommunikation und Hilfestellung

In der Zahnarztpraxis wird das Team berufsbedingt täglich mit Zahnproblemen konfrontiert. Ursachen wie Alter, Mundhygiene, Essgewohnheiten, Vorbehandlungen etc. führen zu mehr oder weniger starkem Behandlungsbedarf. Eine Patientengruppe fällt dem erfahrenen Zahnarzt durch eine zusätzliche Ursache auf: Probleme bedingt durch Essstörungen.
Essstörungen führen aufgrund von Mangelernährung und des Einflusses von Magensäure auf die Zähne zu vielfältigen Auffälligkeiten wie extreme Abnutzung, Karies, Mundtrockenheit, Schleimhautschäden, Mulden- und Randzackenbildung oder Verkürzung der Schneidekanten.
Da die Probleme nicht auf normale Ursachen zurückzuführen sind und auch der weitere Behandlungserfolg stark von dem Essverhalten der Person abhängt, ist es wichtig, den Patienten darauf anzusprechen. Das "WIE" ist jedoch die Frage.
Die Schulung geht auf die Ursachen von Essstörungen ein und vermittelt in Vortragsform und mithilfe von praktischen Übungen den Umgang mit den Betroffenen.


Auf einen Blick

Inhalt:
• Woher kommen Essstörungen?
• Woran erkenne ich Essstörungen?
• Wie weit kann ich die Betroffene unterstützen?
• Wie spreche ich die Patientin an?

Nutzen:
• Sicherer Umgang
• Verstärktes Vertrauen
• Patientenbindung

Präsentationsmöglichkeiten:
• Vortrag / Workshop (Kurzversion 1 ½ Stunden, Vollversion 5 Stunden)
• Praxisschulung vor Ort (1 Tag)


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